Bürgerradweg Nöthen

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Preiser-Marian,

die CDU-Fraktion beantragt, dass die Verwaltung Kontakt zur für uns zuständigen Regionalniederlassung von Straßen.NRW aufnehmen möge. Es gilt gemeinsam zu prüfen, ob und zu welchen Kosten es möglich wäre, die L 165 von der Einmündung des Eschweiler Tales bis zu dem asphaltiertem Feldweg (abgehend von der L 165 Richtung Gilsdorf), mit einem kombinierten Fahrrad- und Fußweg zu versehen. Dabei gilt es besonders zu prüfen, ob für das Vorhaben das Förderprojekt „Bürgerradwege“ in Frage kommt.

Begründung:
Immer wieder ereignen sich in der Doppelkurve auf der L 165 zwischen Nöthen und Mechernich schwere Unfälle. Diese sind teils auf zu hohe Geschwindigkeiten, teils auf rutschigen Straßenbelag und teils auf die unübersichtliche Kurvenlage zurückzuführen (siehe der CDU Antrag aus Oktober 2015 zu diesem Thema). Zusätzlich werden noch die Spaziergänger und Fahrradfahrer gefährdet, die auf dem unbefestigten Randstreifen der L 165 die Lücke zwischen der Einmündung des Eschweiler Tales bis zu dem asphaltiertem Feldweg (abgehend von der L 165 Richtung Gilsdorf) überbrücken müssen. Hinzu kommt die Gefährdung der Schulkinder der Familie Schmitz auf ihrem Weg zur Haltestelle des Schulbusses. Für die Radfahrer und Fußgänger wäre ein gesonderter Fahrrad- und Fußgängerweg somit eine gewaltige Verbesserung.

Finanzierungsvorschlag:
Das Modellprojekt „Bürgerradwege“ soll es laut dem NRW-Verkehrsministerium ermöglichen, Radwege an Landesstraßen unbürokratisch auch dann zu realisieren, wenn im normalen Bauprogramm dafür kurzfristig keine Mittel zur Verfügung stehen. Laut Ministerium werden die Radwege gemeinsam von Straßen.NRW, den beteiligten Kreisen und Kommunen sowie mithilfe engagierter Bürgerinnen und Bürger realisiert. Gegenüber der üblichen Bauweise würden die Bürgerradwege mit reduziertem Standard gebaut, entsprächen aber immer dem Stand der Technik und den Sicherheitsanforderungen. Die Koordination übernimmt der Landesbetrieb Straßenbau in seinen Regionalniederlassungen. Die Kosten werden somit auf Land und Kommune verteilt, wobei der kommunale Teil auch in Form von Eigenleistung erbracht werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
05.07.2016 Bernhard Ohlert, Fraktionsvorsitzender

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